Schlafkonzerte gibt es vermutlich seit Menschen musizieren – und feststellten, dass das Traum- ganz anders als das Tagesbewusstsein auf Klänge reagiert und mit ihnen in Resonanz geht.
Zu Schlafkonzerten
mit elektronischer Musik lud in den achtziger Jahren erstmals der amerikanische Ambient-Komponist Robert Rich. Der Einsatz von Synthesizern und Computern bot für eine viele Stunden dauernde Veranstaltung ganz andere Möglichkeiten als z.B. die alten Griechen mit Kithara und Tympanon hatten.
Neben einer weit größeren klanglichen und musikalischen Vielfalt zeichnet die TraumKlangReise aus, dass sie dezidiert in einzelne musikalische Reiseetappen aufgeteilt ist, die sich mit den Traumphasen
der Nacht synchronisieren.
So findet die TraumKlangReise passenderweise nachts statt – an Orten, wo Matratzen vorhanden sind. Die Konzertbesucher bringen ihr eigenes Bettzeug mit.
Je nach Ort und Umständen gibt es ein gemeinsames Abendessen, eine Einführung ins Thema »Knossos« und die Sage um den Minotaurus sowie eine angeleitete Traum-Inkubation, also Hinweise für möglichst erholsames und erlebnisreiches TraumKlangReisen.
Nach einer halben Stunde »ChillDown«-Musik zum Zubettgehen und Zurechtkuscheln beginnt das schlaf- und traumbegleitende Konzert:
Die eigentliche TraumKlangReise dauert sieben Stunden, ist nach den Traumphasen der Nacht ausgerichtet und führt durch sieben Etappen, die organisch ineinander übergehen.
Die TraumKlangReise beendet eine halbe Stunde »DayBreak« mit etwas lebhafterer Musik zum Aufwachen. Krönender Abschluss des Events ist das gemeinsame
Frühstück aller TraumKlangReisenden.
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